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Ausbildung

Meine Erfahrungen als Freediving-Instruktor

Es ist eine Freude, Menschen in die faszinierende Unterwasserwelt des Freedivings einzuführen. Als Instruktor habe ich das Privileg, Schüler aller Altersgruppen (ab 12 Jahren) und mit unterschiedlichsten Hintergründen ins Freitauchen einzuführen. Von Anfängern, die noch nie eine Taucherbrille oder einen Schnorchel getragen haben, bis hin zu erfahrenen SCUBA-Instruktoren, die ihre ersten Schritte im Apnoe Tauchen mit mir machen.

Ich durfte Teenager ausbilden, die bereits bis zu 12m tief am Ankerseil der elterlichen Jacht getaucht sind. Deren besorgte Eltern kontaktierten mich, um für sie einen Familienkurs zu organisieren. Dann hatte ich die Gelegenheit, SCUBA-Tauchclubs in die Grundlagen des Freedivings einzuführen und dabei bei einigen die Begeisterung für das Freitauchen geweckt. Berührend ist, wenn ich Menschen auf ihrem Weg begleiten darf, ihre Angst vor tiefem Wasser durch einen Freediving-Kurs zu überwinden. Auch durfte ich schon Menschen unterstützen, Freediver zu werden, obwohl ihr Umfeld ihnen noch nicht einmal zugetraut hat, schwimmen zu gehen.

Schöne Herausforderungen sind auch, wenn ich Weiterbildung von erfahrenen Freitauchern mache, ihre Technik im Pool und Freiwasser optimiere und ihnen den Schlüssel in die Hand gebe, um längere Zeiten, grössere Distanzen und Tiefen zu erreichen.

Mein Ausbildungsprinzip basiert auf 4 Pfeilern:

- Erläutern; ich sage einem Schüler nicht einfach was er oder sie tun soll, sondern erkläre jewils auch das "Warum". Als Beispiel: Meine Schüler wissen, der Vorabdruckausgleich des Mittelohrs beim Duckdive ist nötig, weil wir mit dem kräftigen Armzug den Kopf auf gut 3-4m Wassertiefe bringen und wir in dieser Zeit keinen Druckausgleich machen können.

- Analysieren; durch Beobachtung analysiere ich, was der Taucher oder die Taucherin der Stufe entsprechend gut macht und wo Handlungsbedarf besteht. Ebenso fordere ich meine Schüler:innen auf, sich gegenseitig zu beobachten und Feedback zu geben. Dies lehrt sie, den Fokus auf bestimmte Aspekte der Technik zu legen (z.b. bewegt sich die Brust/der Bauch beim Druckausgleich oder nicht?).

- Priorisieren; ein Schüler oder eine Schülerin in einem Basic Freediver Kurs muss eine Wende im Pool nicht geschmeidig beherrschen, wie ein Wettbewerbsathlet. Also fokussiere ich mich auf die Kopfhaltung und den Flossenschlag, was auf dieser Stufe für den Schüler mehr Wert darstellt und sich augenblicklich auf seine oder ihre Performance positiv auswirkt. Wenn diese Fertigkeiten erst einmal gefestigt sind, ist die Zeit gekommen um auch die Wende am Beckenrand zu optimieren.

- Feedback; ich lobe meine Schüler:innen für das, was sie gut gemacht haben. Dann gebe ich ihnen eine Sache, welche sie beim nächsten Versuch ändern sollen. Dann lasse ich sie üben: Ist die eine Änderung gefestigt, fokussieren wir uns auf die nächste Sache und so weiter.

In diesem Blog möchte ich über diese Menschen und ihren Weg zum Freediving berichten. Selbstverständlich immer mit der Zustimmung der abgebildeten Personen.

 
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