Smart Goggles sinnvoll für Freediving?
Weil ich schnell für neue Technik zu begeistern bin, hab ich mir die FINIS Smart Goggles Max zugelegt – einfach um mal zu testen, ob sie sich auch fürs Freediving-Training eignen.
Die Brille kommt in einer schicken Verpackung, die Elektronikeinheit ist separat in einer kleinen schwarzen Box untergebracht. Beim ersten Anprobieren wirkt das Material etwas steif, aber der Sitz auf dem Gesicht ist okay. Die smarte Elektronik koppelt man über eine App mit dem Smartphone und setzt sie dann ins linke Brillenglas ein. Sobald die Goggles auf dem Kopf sitzen, sieht man im linken Auge die eingeblendeten Infos – allerdings eher am Rand. Man muss das Auge schon ordentlich nach links drehen, um alles gut ablesen zu können – also kein echtes Head-up-Display-Feeling.
Die Goggles merken, wenn man sich bewegt oder stillsteht – wahrscheinlich ist ein Gyro-Beschleunigungssensor verbaut. Während man schwimmt, läuft ein Timer mit. Steht man am Beckenrand, schaltet die Anzeige automatisch um und zählt die Pausezeit hoch. Auch die geschwommenen Bahnen (Laps) werden zuverlässig erfasst.
Alles in allem ein spannendes Gadget fürs Training – besonders hilfreich, wenn man sich zwingen will, zwischen den Tauchgängen eine konstante Atempausen-Routine einzuhalten.
Braucht man die FINIS Smart Goggles Max, um ein besserer Freediver zu werden? Ganz klar: nein. Aber sie sind auf jeden Fall eine nette Ergänzung fürs Training – besonders, wenn man auf Zahlen und Technik steht. Und mit dem leichten Cyborg-Terminator-Look sorgt man garantiert für neugierige Blicke in der Schwimmhalle. Mission erfüllt.








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